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Um eine möglichst schnelle Tiefenwirkung in der Industrie durch einen effektiven und effizienten WTT-Prozess zu erzielen, fokussiert das Konsortium WTT CHost zunächst auf zwei branchenorientierte Schwerpunktthemen "Hightech-Textilien" und "Maschinen und Anlagen", sowie drei Querschnittsthemen: "Mikro- und Nanotechnologie“, "Ubiquitous Computing" und "Technologie- Innovations- und Transfermanagement".
Hightech-Textilien besitzen spezifische Eigenschaften und Funktionen. Mit modernen Technologien werden neue textile Produkte kreiert und auf diese Weise neue Marktsegmente erschlossen. Hightech-Textilien zeichnen sich dadurch aus, dass für ihre Entwicklung, Produktion und Verarbeitung ein hohes Mass an spezifischem Know How und technologischer Kompetenz erforderlich ist. Das Konsortium WTT CHost unterstützt die Schweizer Textilindustrie, die Chancen dieser Zukunftsmärkte zu realisieren.
Der schweizerische Maschinen- und Anlagebau ist unter den zehn wichtigsten Exportländern der Welt vertreten. Allerdings stellt der Maschinen- und Anlagenbau im internationalen Wettbewerb grundsätzlich ein reifes Technologiefeld dar. Diesem Wettbewerb können sich die vorrangig durch den Mittelstand geprägte schweizerische Maschinen- und Anlagenindustrie stellen, indem sie schnell mit einem Angebot an neuen technologischen Entwicklungen reagieren. Das Konsortium WTT CHost hilft der Branche, zukunftsträchtige Technologien rasch zu erschliessen.
Innovative Oberflächen ermöglichen Produkte mit gewinnendem Design und überlegenen Produkteigenschaften. Der Schlüssel hierzu ist die Mikro- und Nanotechnologie (MNT). Durch die gezielte Manipulation vom molekularen und atomaren Strukturen in den Bauplänen der belebten und unbelebten Natur sollen mit der MNT neue Eigenschaften und Funktionen erzielt werden, die zu neuen Produkten und Verfahren führen. Da hierfür interdisziplinäre und leistungsstarke Technologiepartner aus den Bereichen Chemie, Physik, Werkstoff- und Ingenieurwissenschaften von Nöten sind, wurden diese Kompetenzen im Rahmen der Innovationszelle Innovative Oberflächen gebündelt.
Kunststoffe haben zu völlig neuen Produkten geführt, den technologischen Fortschritt wie kaum ein anderes Material vorangetrieben und Ingenieuren neue Perspektiven zur Umsetzung ihrer Ideen eröffnet. Treibende Kräfte bei der Entwicklung neuartiger Produkte sind werkstoffbasierte Innovationen sowie die Integration von Funktionen und Prozessen durch intelligente Werkzeug- und Produktionstechnik. Ein einzelner Werkstoff, oder eine Technologie allein erfüllen die Anforderungen des Marktes vielfach nicht mehr. Künftig werden vielmehr Multimaterialsysteme in zahlreiche Anwendungen drängen. Dieser Komplexität wird im Rahmen der Innovationszelle Kunststofftechnik Rechnung getragen, in der sich kompetente Partner zu Fragen rund um den Lebenszyklus von Kunststoffbauteilen zusammengeschlossen haben.
Beim Technologie-, Innovations- und Transfermanagement (TIT Management) handelt es sich um die entscheidende Managementkompetenz, die ein Unternehmen befähigt ihre technologische Zukunft vorzubereiten. Es ist für jedes Unternehmen von strategischer Bedeutung, mittels eines systematischen TIT Management die Marktchancen von neuen Technologien zu erkennen, sie richtig zu beurteilen und rasch umzusetzen. Die Partner im Konsortium WTT CHost beherrschen das TIT Management und bieten den Unternehmen professionelle Unterstützung im WTT Prozess. |